Was
wir wollen
Mit Gold zu sticken ist moderner und zugleich traditionsreicher, als die Wörter vermuten lassen. Vor allem aber ist Goldsticken immens weit verbreitet. Egal in welcher Kultur oder in welchem Land: Seit Menschengedenken werden Kleidungs- und Gebrauchsstücke mit Gold und goldähnlichem Material bestickt. (lesen Sie unten weiter...)
Freilichtmuseum Finsterau: Landlerisch, eine Ausstellung in 8 Takten
(Fortsetzung von oben...) Heutzutage ist das nicht anders.
Glitter und Glitzer oder das edle Flair echten goldenen Materials zieren
Allerweltsware ebenso wie Designermode. Goldbesticktes wird von jung
und alt getragen. Ob in der Disco, auf dem Laufsteg oder in der Kirche: Mit Gold zu verzieren ist in regelmäßig wiederkehrendem Abstand ebenso "retro" wie "trendig", modisch also - mit Gold bestickte Gewänder und Accessoires sind einfach "in".
www.goldstickerei.de hebt allerdings von diesem allumfassenden Betrachtungsanspruch ab. Wir sehen Goldstickerei in ihren Zusammenhängen vom Überlieferten bis in die Gegenwart, jedoch immer in Bezug auf die traditionell und kirchlich verstandene Tracht. Gleichwohl spüren auch wir den Spagat zwischen
Brauchtum und Fortschritt: Sollen Tracht und Goldstickerei lebendig
bleiben, gilt es sie in den Wandel der Zeit mit einzubeziehen,
ohne dabei die bodenständige Substanz zu verlieren. So ist es
für uns wichtig, die Wurzeln von Goldstickerei in dem sie umgebenden
Umfeld von Tracht, Brauchtum und auch Folklore aufzuzeigen.
Mit unserer Website und unseren Publikationen wollen wir Wandlungen der Zeit im traditionellen Brauchtum dokumentieren und mögliche Wege zur Umsetzung in die heutige Zeit darstellen. Dabei setzen wir uns — wo notwendig — bewusst über die Grenzen von Ländern und Grenzen im Denken hinweg. Die regionalen Unterschiede zu respektieren und darzustellen ist uns ein besonderes Anliegen. www.goldstickerei.de soll einen Einblick in möglichst viele Facetten der traditionellen Goldstickerei ermöglichen. Dabei können wir auf unsere vierzig-jährige Erfahrung mit diesem traditionsreichen Kunsthandwerk zurückgreifen. Um das kostenlose
Angebot an Informationen auf unserer Website sukzesive auszubauen und
zu erweitern, freuen wir uns aber auch über Rückmeldungen
und Beiträge durch Sie: Wir sind dankbar für alle Einsendungen
und Kontaktaufnahmen, die das Bild dieser alten Handwerkskunst bereichern
mögen — auf dass sie lange fortlebt und immer wieder neue,
begeisterte AnhängerInnen findet! |